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Pilotprojekt zum Grundeinkommen in Brasilien
11/03/2010 19:49:53














Geschrieben von: Benjamin Hohlmann   
Dienstag, 26. Januar 2010 um 22:49 Uhr

Seit Oktober 2008 findet in Quantiga Velho in Brasilien, einer ländlichen Gemeinschaft bei Sao Paulo, ein erstaunliches Projekt statt. Die kleine Nichtregierungsorganisation ReCivitas zahlt seit 16 Monaten monatlich ein Grundeinkommen aus. Zwei Koordinatoren des Projektes, die 28 jährige Bruna Augusto Pereira und der 33 jährige Marcus Vinicius Brancaglione dos Santos sind derzeit auf Europa-Reise und berichten von den Erfolgen ihrer Arbeit.



ReCivitas versteht sich als Organisation zur Wiederbelebung der Bürgergesellschaft. Mit zwei Projekten, einer offenen Bibliothek und einer Spielzeugsammlung, begannen sie 2006 ihre Arbeit in Paranapiacaba, rund 30 km von Sao Paulo entfernt. Beide Projekte sind Tauschbörsen. Ein gelesenes Buch oder gespieltes Spielzeug kann gegen ein anderes eingetauscht werden.


Aus der Arbeit in Paranapiacaba zogen die Initiatoren von ReCivitas verschiedene Schlüsse. Zum einen, dass Vertrauen in Menschen eine wesentliche Voraussetzung für positive Prozesse ist; zum anderen, dass den gesellschaftlichen Herausforderungen, Umweltproblemen und sozialen Ungleich-heiten im Wesentlichen eine tiefgreifende finanzielle Unfreiheit zu Grunde liegt.


In dieser Zeit stiessen die ReCivitas-Mitarbeiter auf die Arbeiten des brasilianischen Senators Eduardo Suplicy zum Grundeinkommen. Es folgte ein Interview mit Prof. Suplicy, weitere Auseinandersetzung mit dem bedingungslosen Grundeinkommen sowie Bolsa Família, dem in Brasilien verfassungsrechtlich fest-geschriebenen Recht auf ein bedingtes Bürgergeld. Anschliessend stand für fünf ReCivitas-Mitarbeiter die Entscheidung fest: die Durchführung eines Pilot-projektes und die Auszahlung eines bedingungslosen Grundeinkommens.


Politische Blockaden und mangelndes Vertrauen von Geldgebern in ein solches Projekt verhinderten, dass das Projekt in dem rund 1000 Einwohner zählenden Städtchen Paranapiacaba stattfinden konnte. Doch einmal entschlossen, liessen sich die motivierten jungen Menschen nicht mehr auf-halten. „Umso wichtiger, dass wir zeigen, wie ein Grundeinkommensprojekt funktionieren kann“, sagt Marcus. „Neben dem Projekt und dem Erfolg vor Ort ist eben das unser Anliegen: dass andere verstehen, dass Kreativität und Mut für das eigene Leben sich dann entfalten, wenn dafür ein Raum ist.“


Und so entscheidet ReCivitas, das Geld, was sie bis dato in die Verhandlungen mit potentiellen Geldgebern, mit der Regierung und in Materialien gesteckt haben, in Zukunft gleich und direkt in ihr Grundeinkommensprojekt zu investieren. Geld, das hauptsächlich aus der eigenen Tasche der ReCivitas-Mitarbeiter kommt.


Da Paranapiacaba für das kleine Budget zu gross ist, orientiert sich die Gruppe in der Umgebung. Quantiga Velho, unweit Paranapiacaba scheint mit rund 100 Einwohnern ideal. Eine erste Kontakt-aufnahme mit den vor Ort lebenden Menschen zeigt grosse Skepsis und Misstrauen, aber zumindest keine vollkommene Ablehnung.


„Wir sind von Hütte zu Hütte gegangen und haben jeden einzelnen Einwohner zu einer Versammlung eingeladen“, sagt die studierte Biologin Bruna Augusto Pereira. Längst nicht alle sind erschienen. Und nicht jeder, der bei der Versammlung dabei war, wollte anschliessend auch ein Grundeinkommen erhalten.


„Das Misstrauen war gross“, sagt Marcus. „Man hat gedacht, wir seien Politiker und wollten die nächste Wahl gewinnen oder Mafia-Geld waschen.“ So beginnt das Projekt zunächst mit nur 27 Teilnehmern. 27 Menschen, die monatlich 30 Reais erhalten. Umgerechnet sind das 11.50 Euro.


30 Reais, das ist in der Stadt fast nichts. Der Bolsa Família Ansatz der Verfassung sieht nur 22 Reais vor. Quantiga Velho liegt auf dem Land. Die Menschen haben etwas Platz, ein bisschen Land, um selbst etwas anzubauen. 50 Reais braucht man hier mindestens um zu leben. Zum „Überleben“, betont Marcus.


Aber 30 Reais sind hier das entscheidende Mehr. Bereits kurz nach der Auszahlung kommt es zu grossen Veränderungen im Leben der Empfänger. Mit 30 Reais entsteht für den einen die Möglichkeit, seine „informelle“ Arbeit als Landarbeiter aufzugeben, bei der er täglich 16 Stunden arbeitet und dafür einen Euro verdient. Am Tag. Das Grundeinkommen gibt ihm die Möglichkeit, die bisher für ihn unerschwinglichen Anfahrtskosten zu einer besser bezahlten Arbeit mit besseren Arbeitsbedingungen auf sich zu nehmen. Durch den Zusatzgewinn an Mitteln und an Zeit kann er an seinem Haus weiter bauen.


Eine Bewohnerin von Quantiga Velho baut einen Hühnerstall und verkauft fortan Eier an die anderen Bewohner des Dorfes, die sich den Einkauf nun, mit dem kleinen Grundeinkommen, leisten können. Von vielen solcher Geschichten wissen Bruna und Marcus zu berichten.


Eine direkte Umfrage unter den Projekt-Teilnehmer hat ergeben, dass rund 28 % des Grundein-kommens in Lebensmittel investiert wird, 26 % in Kleidung, 14 % in Schulmaterialien für die Kinder, 10 % in Transportkosten, 8 % in Medizin und 6 % in Baumaterialien.


Monatlich zahlen Bruna und Marcus das Grundeinkommen aus. Und Auszahlen, das ist durchaus wörtlich gemeint. Die beiden gehen von Haus zu Haus und händigen jedem einzelnen sein Grundeinkommen aus.


„Beim ersten Mal wollte uns niemand glauben.“, sagt Bruna. „Und wo ist der Haken?“ Bei der zweiten und dritten Auszahlung entstand langsam Vertrauen. Und aus der Verwunderung wurde überschwängliche Dankbarkeit. Doch bei jeder Auszahlung und bei wöchentlichen Besuchen aller Grundeinkommensempfänger versuchen die ReCivitas-Mitarbeiter immer wieder eines zu vermitteln: „Grundeinkommen, das sind eben keine Almosen! Tatsächlich hat jeder Mensch ein Recht auf ein Grundeinkommen. Um ein Grundeinkommen zu ermöglichen, haben die Generationen vor uns hart gearbeitet.“


Mit der Zeit gewinnen mehr Bewohner Vertrauen in das Grundeinkommens-Experiment und in die Mitarbeiter von ReCivitas. „Zu jedem Teilnehmer hat sich im Verlauf des Projektes eine intensive Beziehung entwickelt“, so Bruna. „Jeder Prozess braucht Zeit.“ Und so steigt die Zahl derer, die an dem Projekt teilnehmen möchten. Nach 4 Monaten nehmen 41 Personen teil, nach 6 Monaten sind es 57. Heute erhalten 65 Menschen in Quantiga Velho jeden Monat ein Grundeinkommen in Höhe von 30 Reais. Dieses Grundeinkommen wird bedingungslos ausgezahlt, d.h. unabhängig von Alter, Geschlecht oder anderen Kriterien. „Die Empfänger müssen es jedoch wollen“, sagt Marcus. Und „Quantiga Velho“ muss entscheiden, dass jemand zu Quantiga Velho dazu gehört. Das ist nämlich nicht festgelegt durch ein Einwohnermeldeamt und durch die weitläufige Verteilung auch geographisch nicht klar zu fassen. Stattdessen finden in Quantiga Velho seit es das Grundeinkommen gibt regelmässig Versammlungen statt, in denen gemeinsame Belange besprochen werden. Zum Beispiel, ob der oder diese Zugezogene Teil der Gemeinschaft ist. Auch über Geschäftsideen und gemeinsame Anliegen wird beraten.


„Quantiga Velho hat sich stark verändert, seit es das Grundeinkommen gibt, im Umgang mit-einander, in der gegenseitigen Unterstützung und Zusammenarbeit“ berichtet Bruna. „Wenn man Hunger hat, dann ist es schwer, an andere zu denken.“


„Dieses Pilotprojekt ist ein gemeinsamer Lernprozess von uns allen, den Teilnehmer und den Initiatoren. Für mich ganz persönlich ist die berührendste Erkenntnis, dass das Projekt Menschen nicht zu besseren oder aktiveren Menschen macht, sondern mehr ermöglicht, dass sich das, was in jedem ist, entfalten kann.“


In Quantiga Velho soll das Grundeinkommen für die nächsten Jahre gesichert werden. Das ist eines der Hauptziele von Bruna und Marcus und einer der Gründe, warum sie in Europa darüber berichten.


„Kontinuität ist von zentraler Wichtigkeit für das Projekt“, sagt Marcus. Ein weiteres Ziel ist, das Grundeinkommen auf 50 Reais anzuheben. Vorher jedoch sollen noch weitere Grundeinkommensprojekte entstehen. „30 Reais sind dafür ein guter Ansatz. Lieber mit 30 Reais an vielen Orten und möglichst überall etwas aufbauen und dann langsam auf 50 Reais anheben.“


Von den Erfahrungen in Quantiga Velho zu berichten bedeutet auch, anderen Mut zu machen, selbst ein Grundeinkommensprojekt zu wagen. „Vertrauen in Menschen ist der Schlüssel“, sa gen die beiden einhellig . „Vertrauen, und: los!“ 



A Project based on the Unconditional Basic Income in Brazil
11/03/2010 19:43:03

In October 2008 an extraordinary project was launched in Quantiga Velho in Brasil, the countryside near Sao Paolo: The non-governmental organization ReCivitas has begun paying a basic income to every member of the community. Bruna Augusto Pereira (28) and Marcus Vinicius Brancaglione (33), two of the main coordinators of the project have now come to Europe to report of their success.


ReCivitas began their work with two exchange projects. The first was an open library, the other a toy collection – one could bring the finished book, or toy and exchange it for a different one.  The fact that this worked showed them that one of the main foundations must be trust in one another, and that financial instability causes many of our issues, such as social inequality, environmental problems and societal discontent.


Senator Eduardo Suplicy introduced them to the concept and movement of the unconditional basic income, which they then decided to test in this pilot project.


Their first attempt to begin in Paranaciabaca, 30m outside of Sao Paolo, where they were stationed, failed due to trust issues of the financiers.


Far from giving up, Marcus stated: “ It is our aim to show that creativity and courage for your own life can only unfold if there is the proper space.”


In the following months ReCivitas looked around for an appropriate community. Qantiga Velho, with its 100 inhabitants seemed ideal, and even though many were skeptical they were not completely opposed to this novel idea.


There was fear that they were either politicians out to gain votes, or from the mafia to launder money – either way, the enthusiastic youth from ReCivitas was in for a challenge.


They went from door to door asking people to join their movement, however only 27 people actually agreed to receive 30 Reals every month, which is about 11.50 Euros.


Only a few months into their project there were noticeable changes in the participant’s lives. Even though 30 Reals is not enough to live off of, it allows them to for example upgrade to a better position further away, or continue building on their house.


Every month Bruna and Marcus go from house to house, handing out the income. Their relationship changed quickly from disbelief to trust and thankfulness. Their mantra is that this income is not a handout but a basic human right and to receive this basic income generations before us have worked hard.


The number of recipients has steadily increased – today there are 65 people involved. Once a month they all gather to discuss common interests, projects, and enterprises. Quantiga Velho has become a strong community in support of each other. “It is tough to be concerned about others when one is hungry.


“For me, the most touching thing was that it’s not so much about changing people for the better but to enable them to unfold who they really are.”


The main objective of this European trip for Bruno and Marcus is to give others the courage to start their own basic income project. “Trust in human beings is the key here – trust and go!”


They will be in Europe until March 12 and will report from Berlin among other places and are happy to visit you to report of their experience.

ReCivitas na Europa
06/02/2010 17:28:34

Veja aqui as apresentações que o ReCivitas realizou na Europa divulgando seus projetos:


 


. 18 de Janeiro de 2010


“Grundeinkommen und soziale Emanzipation” 


Convidado por: Verdi Grüne Verc e Netzwerk Grundeinkommen Südtirol (bien/st).


Localização: Bolzano, Italia.


 


. 20 de Janeiro de 2010


“Reddito di cittadinanza ed economia solidale” 


Convidado por: Istituto per la giustizia, la pace e la salvaguardia del creato


in collaborazione con il Network per il Reddito di Base Sudtirolo (bien/st) con o Istituto per le Scienze Religiose


Localizacao: Bolzano, Italia.


 


. 23 de Janeiro de 2010


“Projeto-piloto da Renda Básica em Quatinga Velho, Brasil”
Convidado por: Unternehmen mitte e Initiative Grundeinkommen


Local: Basiléia, Suíça.


 


. 03 de Fevereiro de 2010


“Experiência pioneira da Renda Básica no Brasil”


Convidado por: Institut für Entrepreneurship Univeristät Karlsruhe.


Localizacao: Karlsruhe, Alemanha.


VOLUNTÁRIO CHRIS PREISSING VISITA QUATINGA VELHO
31/10/2009 11:55:23

Através do Partners of the Americas, o músico e compositor experimental Christopher Preissing veio ao Brasil em Março e foi conhecer de perto a experiência pioneira iniciada em Outubro de 2008 pelo ReCivitas, da Renda Básica de Cidadania em Quatinga Velho.  Junto com os coordenadores da Instituição, participou da Biblioteca e Brinquedoteca Livre Itinerante, conhecendo as famílias participantes do projeto.


Aproveitou para fazer gravações dos “sons” das crianças, do cotidiano, para seu trabalho com a Música Nova.


Para ouvir um dos trabalhos de Chris, assista a TVONG! www.tvong.com

ITALIA CONTRIBUI PARA RENDA BÁSICA DE CIDADANIA NO BRASIL
31/10/2009 11:54:34

Em tempos de crise financeira, as pessoas controlando seus gastos, poupando, e num pequeno bairro do Município de Mogi das Cruzes-SP, Quatinga Velho a Renda Básica de Cidadania foi implementada. Segundo os realizadores da experiência de uma renda igual para todo cidadão, não importa sua origem, raça, credo, condição civil e socioeconômica, e o mais importante de tudo incondicional, a Renda Universal foi aplicada no momento exato, mostrando que há confiança entre os brasileiros, e que todo mundo sabe “muito bem, obrigado” como gastar seu dinheiro.


“Investir o dinheiro na base neste momento é fundamental para aquecer a economia. As pessoas sempre precisam comprar o básico e a Renda Universal em Quatinga Velho é um exemplo, pois as pessoas estão reformando suas casas e tendo acesso a alguns serviços e produtos que antes era impossível” diz Bruna Pereira, Presidente do ReCivitas, OSCIP proponente da experiência que vem pagando desde Outubro 2008, R$30,00 por mês aos moradores inscritos no projeto.


De onde vem o dinheiro? Engana-se quem respondeu de verbas públicas, os recursos não são fruto de impostos, as contribuições são realizadas voluntariamente por um grupo de pessoas que acreditam na Renda Básica de Cidadania e lutam para que a lei 10.835/2004 seja logo implementada no Brasil.


O Consórcio da Renda Básica de Cidadania ou Renda Universal tem cruzado fronteiras brasileiras. Esta semana Quatinga Velho conta com mais um contribuinte, vindo da Itália. Pedro conheceu o ReCivitas através da sede virtual da OSCIP no SecondLife, conversou com Bruna, a presidente do ReCivitas, e decidiu aderir ao projeto.


Pois é...os contribuintes que antes eram do município de São Paulo, depois Estado, já chegou ao planalto central e agora cruzou o Atlântico, qual será a próxima fronteira?


Para saber mais e se quiser também fazer parte desta historia no país escreva para recivitas@recivitas.org.br

COSTA RICA VISITA A EXPERIENCIA PIONEIRA EM QUATINGA VELHO
31/10/2009 11:53:45
O primeiro pagamento da Renda Básica de Cidadania no Brasil foi efetuado em 25 de Outubro de 2008 em Quatinga Velho, uma pequena comunidade no município de Mogi das Cruzes-SP. Este foi o primeiro de 12 pagamentos mensais que compõem a experiência pioneira de um Consórcio da RBC organizada pela ONG ReCivitas e financiado pela própria sociedade civil.

O Consórcio que inicialmente foi formado por brasileiros que decidiram não esperar mais para que o poder executivo começasse a colocar em prática a RBC que é lei no país desde 2004, hoje conta até com a contribuição de cidadãos de outros países.

O projeto que segue exatamente o espírito incondicional e universal da lei tem garantido o direito a uma renda incondicional de R$30,00 a 42 membros desta comunidade, inclusive aqueles que mal acabaram de nascer, como a filha de Dona Irene, nascida em Janeiro mesmo antes de sair seu registro, já recebeu a sua primeira RBC.

A idéia é essa mesmo desburocratizar, afirma a Presidente do ReCivitas Bruna Augusto Pereira. Inspirados nestes mesmos princípios, a instituição também aplica outros dois projetos na região, a Biblioteca Livre e Brinquedoteca Livre. Os “Sistemas Livres”, como são chamados pelos membros da organização, literalmente apostam nas pessoas, dando liberdade para as pessoas decidirem quando querem devolver o livro e o brinquedo emprestado, sem cobranças. “Não ficamos em cima, policiando, mesmo porque queremos que os usuários sejam responsáveis por isso”, afirma Bruna que garante que a resposta tem sido extremamente positiva.

Quem fez questão de conferir os projetos, foi o membro do Partners of the Americas Chapter Costa Rica – Oregon, Ramiro Crawford, que fez uma visita ao Brasil e a Quatinga Velho. “Ramiro foi fantástico, logo se entrosou com as pessoas, com as crianças. Vimos em seus olhos a alegria de compartilhar aquele momento” diz Bruna.

Ramiro é voluntário a mais de 30 anos e diz que ficou impressionado pelo amor e sensibilidade humana em um projeto. Assista a entrevista de Ramiro Crawford www.tvong.com.

Se você também quer ser um voluntario e participar desta historia, escreva para recivitas@recivitas.org.br.
BIEN 2010
07/05/2009 00:44:45

A XIII Conferência Internacional da BIEN, Basic Income Earth Network, ou Rede Mundial da Renda Básica, realizar-se-á nos dias 1º e 2 de julho de 2010, na Faculdade de Economia, Administração e Contabilidade da Universidade de São Paulo, FEA/USP e presença confirmada do presidente Luiz Inácio Lula da Silva.





A BIEN foi fundada em 1986 em Louvain, na Bélgica, por um grupo de filósofos, economistas, cientistas sociais e ativistas que decidiram criar um fórum para debater todas as formas de transferência de renda praticadas nos diversos países e para propor que em cada comunidade, município, estado ou país seja instituída uma renda incondicional para todas as pessoas. Essa renda deverá ser suficiente para cobrir as necessidades básicas de cada cidadão, não importando sua origem, raça, sexo, idade, condição civil ou socioeconômica, como um direito de participar da riqueza da nação.






Acesse www.bien2010brasil.com 

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